Archive for the ‘Modetrends’ Kategorie

20. Dezember 2011 · by Mark · Modetrends

Hüte sind im Trend: Wer hätte gedacht, das eine Firma, die seit 1895 Hütte produziert sich im trendigen West Village niederlässt? Die Firma Goorin Brothers macht seit Generationen Hüte und Mützen, und die Boutique war voll mit jungen Menschen. Es ist ein Stück amerikanischer Geschichte. Nicht Omas und Opas habe ich hier getroffen, sondern junge Leute. Die Geschäftslage hier ist übrigens nicht billig und liegt ziemlich zentral. In 15 Minuten ist man zu Fuss in SoHo. Also wer in New York shoppen geht, der sollte das East Village anschauen, dann die Bleecker Street zu Fuss runterlaufen bis der nach SoHo kommt (da wo der Apple Store ist). Die Hüte sind handgemacht und schön im Detail. Mir gefallen sie sehr.
Goorin Brothers
Hat Shop
337 Bleecker Street
New York, NY 10014
Tel.: 212 256 1895

2. August 2011 · by Mark · Modelabels, Modetrends

Wer die Sängerin Diane Birch gerne hat, der wird Freude haben an dem kurzen stimmungsvollen Video zur hoss-intropia Modekollektion für die kommende Herbst-Winter 2011/12 Saison. Viel Spass beim Video!

23. Mai 2011 · by Mark · Modetrends

Boutiquen in der Gegend, die Lower East Manhattan bezeichnet wird, haben sich zusammen geschlossen und eine Modenschau auf der Strasse gemacht. Das Video zeigt wie das so aussieht. Die Idee ist eigentlich ganz gut, denn die Modells tragen nicht nur die Kleidung, die die Boutiquen gerade anbieten, sondern auch eine Nummer, die auf die Boutique verweist. Auf den Tischen lagen kleine Broschüren, die die Boutiquen aufgelistet hatten, so dass der interessierte Kunde sofort wusste, wo das Kleidungsstück zu kaufen ist. Es ist also keine Modeschau für die kommende Saison, sondern für die aktuelle Modesaison.

18. Mai 2011 · by Susanne · Modetrends

Ein unverzichtbarer Styl von Hippie-chic und Boheme:
Es ist die Gabe Stücke zu tragen, von denen wir uns solange nicht trennen wollen, bis sie so aussehen als hätten wir sie schon immer getragen. Die Kunst besteht darin diese Gabe richtig umzusetzen. An diesem Styl kommt man diesen Sommer nicht vorbei. Jedes Detail ist mit Finesse kombiniert, es geht um unterschiedliche Schnitte, die von ganz kurz bis sehr lang reichen und unterschiedlich kombiniert werden. Lange Kleider aus luftigen Stoffen, sehr oft mit Blümchenmuster, dazu trägt man eine alte Jeansjacke, Keilsandalen und ein Fliegerbrille und fertig ist das Outfit. Oder der Sahara –Overall der für den Strandgang halb offen trägt so, dass man auch den neuen Bikini zeigen kann. Brand heiss sind auch die kleinen Jeans Shorts, die mit duftige /romantischen Blusen, einem kleinen üppig besticken Bolero und Western-Boots (können auch alte sein) getragen werden. Dieser Styl muss gekonnt zelebriert werden.

22. Februar 2011 · by Mark · Modetrends
Google hat die Webseite www.boutiques.com im November 2010 gestartet und verzeichnet mehrere Millionen Besucher, die sich für Mode, Modedesign und Shopping interessieren. Ganz neu ist das nicht, denn Webseiten in dieser Art gibt es schon. Aber die Besonderheit bestehet darin, das Boutiquen und Designer sich hier selber anmelden und darstellen können. Mittlerweile sind 80 Designer auf dieser Website vertreten und über 500000 neue Boutiquen sind angemeldet. Aber das ganz besondere, was andere Webseiten nicht haben, besteht in Googles Zahlenerfassung und Auswertung. So soll dann erfahren werden, warum bestimmte Kleider gekauft werden und andere nicht, was der springende Punkt ist, wenn ein Kunde kauft, um dann darauf auf das Modedesign zurückzuschliessen. Darüberhinaus bietet Google auch noch sogenannte Trend Analytics, um herauszufinden welche Farben, Formen und Muster im Trendlegen. Mode und Modedesign ist ein spannendes Thema, denn sonst würde Goolge sich nicht so intensiv darum bemühen. Mode hat eben den Vorteil, dass pro Jahr viele saisonale Neuheiten auf dem Markt kommen und eignet sich daher gut für solche Untersuchungen. Google wird eindrückliche Zahlen liefern können, die Trend und Modedesign in ganz neue Bahnen lenken kann. Mit dieser Webseite zeigt Google auch einen ganz direkten Vertriebsweg für Modedesigner auf, den man sich mal genauer anschauen sollte.
21. Februar 2011 · by Mark · Modetrends
Was gibt es über den Modetrend aus Kopenhagen zu sagen? Anlässlich der CPH Vision und der Terminal-2 Fashion Shows lässt sich ein Modetrend zu Einfachheit und natürlichen Farben feststellen. Qualität ist ganz wichtig und daher sind Marken, die mit Qualität in Verbindung gebracht werden auch erfolgreich gewesen. Ein Einkäufer sagte, dass Ehrlichkeit gegenüber dem Kunden und wissen, was der Kunde will, ganz wichtig sind. Das ist ja eigentlich immer ein wichtiges Thema, aber Kopenhagen unterstreicht den Umstand einfach nochmals. Qualität, Ehrlichkeit, kein aufgebauschtes Design und natürliche Farben und natürliche Materialien sind gefragt. Der Modetrend aus Kopenhagen zeigt Weiblichkeit mit einem Schuss Bodenständigkeit.

Foto: Gudrun & Gudrun, Courtesy Photo

26. Januar 2011 · by Mark · Marketing, Modetrends

UGG Boots sind der klare Marktführer bei den sogenannten Shearling boots. Shearling boots werden doppelseitig aus Schafshaut gemacht, innen mit Fleece gefüttert und aussen von einer Gummisohle vollendet. Diese Schuhe sind voll im Modetrend, obwohl man sagen kann, dass sie weder dem Stand der Orthopädie entsprechen noch wetterfest sind. Sie sind einfach sehr bequem, sagen Frauen, wenn man sie danach fragt, warum sie die tragen. Was machen die Hersteller dieser in Boots eigentlich im Sommer? Der Modetrend beschränkt sich ja auf den Winter. Hier musste eine Marketing Strategie her, die es den Stiefelherstellern erlaubt Umsatz auch im Sommer zu machen. Hersteller wie UGG, Koolaburra, Emu Australia, Ausiie Boots and Lamo haben erkannt, dass sie ihre Produktepalette erweitern müssen und machen nun Sandalen, Clogs und andere Fun Sommerschuhe, die Shearling Komponenten enthalten. Die Einzelhändler mussten erst überzeugt werden, dass die Shearling Komponente den Schuh bequem und komfortabel macht. Kunden haben im Fall von Emu Australia gefragt, ob es nicht noch andere Produkte aus diesem tollen Material geben könnte. Jessica Alba wurde schon mit solchen Sandalen gesichtet. Es war aber nicht ganz einfach und klappt auch nicht in jedem Fall, aber die Shearing Komponente muss in den Sommerschuhen so zur Anwendung kommen, dass es ein Anknüpfungspunkt zu den bekannten Boots gibt. Das weiche und bequeme Material war dieser Anknüpfungspunkt. Gute Chancen rechnen sich die Hersteller eigentlich nur im modischen Bereich aus, d.h. der Schuh muss neben der besonderen Shearing Komponente auch noch modisch sein, um die modebewusste Kundin anzusprechen.
Fotos von Courtesy Photo.

25. Januar 2011 · by Mark · Modetrends

Mode und Kunst und Mode und Literatur haben etwas gemeinsam. Es gibt einen Literaturclub, der sich einmal pro Monat trifft. Der Name ist provokativ: Poetry Brothel (das Literatur Bordell). Hier tragen junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen ihre Gedichte vor einem Publikum vor. Die Attraktion besteht darin, dass die Räumlichkeiten und das modische Outfit besonders ausgewählt sind. Die Schriftstellerinnen geben sich besonders Mühe ein modisches Outfit zusammen zu stellen. Aber auch die Schriftsteller haben Phantasie und ziehen sich speziell an. Die Mode umspannt die Periode 18. bis 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Bewundernswert wie sich die Dichter und Dichterinnen inszenieren und welche interessanten Gedichte sie vortragen zum Teil auch recht experimentell. Eine Dichterin hatte gerade ihren Master gemacht in Dadaismus und wusste bestens Bescheid über das Cabaret Voltaire in Zürich. Die Räumlichkeiten passen ideal zum Anlass: Interieur und Dämmerlicht sowie Kamin runden das Bild ab. Ich finde die Idee dieses Literaturclubs nachahmenswert und dass sich die Menschen für diese Verkleidung interessiert und bei -10 Grad Celsius am Sonntag Abend kommen, zeigt welche Begeisterung für das Thema Mode und Literatur bestehen.
Hier ein paar Fotos aus dem Literaturclub:





19. Januar 2011 · by Mark · Modetrends

Die Pre-Herbstkollektionen 2011 der Designer Viktor & Rolf, Alexander McQueen, Alberta Ferretti, Emanuel Ungaro, Yves Saint Lauren sind nicht sparsam mit der Mode umgegangen und mit Federn, Pelz, Schlangenhaut und viel Glitzer ist eine gewisse Üppigkeit entstanden. Hier ein paar erste Einblicke (Fotos: Giovanna Pavesi, Luca Bellumore, Courtesy Photos). Die Üppigkeit in der Mode soll wohl andeuten, dass es der Wirtschaft wieder besser gehen wird. Oder vielleicht soll es uns auch Mut machen und das Schöne und Reichhaltige zeigen. Denn wie ein schönes Gemälde so kann auch die Mode stimulieren auch wenn man sich das Bild oder diese Mode nicht unbedingt leisten kann. Ob nun wünschen, davon träumen oder vorweggenommener Wirtschaftsaufschwung, es ist schön gemacht und wir können uns daran freuen. Klar zum Thema Pelz und andere Materialen kann man ganz verschiedene Meinungen haben (siehe blog post). Aber davon einmal angesehen ist es doch auch eine der Funktionen der Mode nach vorne zu schauen. Ich habe mal ein Zitat gelesen, dass ich irgendwo im Hinterkopf gespeichert habe. Es mag von einer Frau aus der Mode sein, ich weiss es nicht mehr. Aber es sagte: “The only purpose we have on earth is to please”. Was soll viel heissen soll, in meiner Interpretation, dass wir unseren Zweck auf dieser Welt schon damit erfüllen, dass andere Menschen an uns gefallen finden.

Alberta Ferretti Victor & Rolf
Alexander McQueen Emanuel Ungaro
Yves Saint Lauren
19. Januar 2011 · by Mark · Modetrends
Modelabel Edun

Modelabel Edun

Welche Tendenzen werden die Mode beeinflussen?

Die Rolle der Mode:
Die Rolle der Mode als Diener für Celebrities und billigen Unterlinien und Kooperation mit Ketten wie H&M wird die Diskussion mit sich bringen, was eigentlich wirklich die Essenz der Mode ist: Kommerz, Kunst oder Handwerk? Man sieht das schon etwas daran, dass Kollektionen wie Dries van Noten und Rick Owen, die eher als zu modisch und exzentrisch eingestuft wurden, besonderes grosse Aufmerksamkeit in der Modewelt bekommen. Wir brauchen im Gleichklang neue Töne. Die alte Diskussion zwischen Kommerz und Kunst wird auch die Mode immer wieder einholen.

Smartphones, smartes Shopping:
Der Kunde wird mehr mit den Smartphones einkaufen. Dass hängt sicher vom jeweiligen Land und Kultur ab.
Vorhergesagt wird ein stärkeres Shopping mit Hilfe der Smartphones und den social media wie Facebook. Durch die Zunahme der Technik erwartet der Kunde auch Videos und mehr Animation und Gechäfte werden vermehrt iPads für ihre Kunden verwendet (siehe Blog Post Converse Store).

Marken (Brands) versus Kunde:
Das Shopping mit Smartphones und durch social media soll zur Folge haben, dass Marken nicht mehr den Kunden allein ansprechen, sondern eben gleich ganze Gruppen, die durch social media vernetzt sind. Insbesondere werden Kunden über die Produkte und die Erfahrung sprechen. Shopping wird dann auch nicht mehr als Einzelerlebnis gesehen, sondern als gemeinschaftliches Shoppen. Es wird auch davon ausgegangen, das ist aber nicht unumstritten, dass die soziale Verantwortung mehr wahrgenommen wird. Damit ist gemeint, ob die Ware ethisch und umweltgerecht produziert wird. Umstritten ist aber, ob das Abstimmen mit “I Like it” Knöpfen in Facebook wirklich etwas bewirken wird (The Japan Times mit Meinung von Malcolm Gladwell).

Nachhaltigkeit:
Ein ganz wichtiger Trend wird Nachhaltigkeit (environmental sustainability) sein. Kein Brand wird sich mehr hinter einem Vertriebskanal verstecken können, sonder muss die volle Verantwortung für das Design, die Umstände der Herstellung und den Vertrieb übernehmen. Das Modelabel Edun (siehe Foto), das von Bono und seiner Frau gegründet wurde und dann an Louis Vuitton ging, ist so ein Beispiel.

Farbe und Lebensgefühl:
Die Farben der Zukunft werden Gelb und andere helle Farben sein. Klar warden wir noch Weiss und Indigo mögen, aber der Wechsel wird vorhergesagt: Gelb wird das neue Pink sein und zusammen mit Gold sind das die Zukunftsfarben. So werden mir aus der Lethargie wachgerüttelt, sagt Li Edelkoort von Trend Union. Sie ist überzeugt, dass der Trend in Richtung Freude, Lebensfreude, Konzentration und Bewegung, slow cooking und fast walking geht.

Was lässt sich verkaufen?
Für alles, was gut designed, gut hergestellt und in schönen Farben aufgemacht ist, wird ein Markt bestehen.

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