Mode und Kunst und Mode und Literatur haben etwas gemeinsam. Es gibt einen Literaturclub, der sich einmal pro Monat trifft. Der Name ist provokativ: Poetry Brothel (das Literatur Bordell). Hier tragen junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen ihre Gedichte vor einem Publikum vor. Die Attraktion besteht darin, dass die Räumlichkeiten und das modische Outfit besonders ausgewählt sind. Die Schriftstellerinnen geben sich besonders Mühe ein modisches Outfit zusammen zu stellen. Aber auch die Schriftsteller haben Phantasie und ziehen sich speziell an. Die Mode umspannt die Periode 18. bis 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Bewundernswert wie sich die Dichter und Dichterinnen inszenieren und welche interessanten Gedichte sie vortragen zum Teil auch recht experimentell. Eine Dichterin hatte gerade ihren Master gemacht in Dadaismus und wusste bestens Bescheid über das Cabaret Voltaire in Zürich. Die Räumlichkeiten passen ideal zum Anlass: Interieur und Dämmerlicht sowie Kamin runden das Bild ab. Ich finde die Idee dieses Literaturclubs nachahmenswert und dass sich die Menschen für diese Verkleidung interessiert und bei -10 Grad Celsius am Sonntag Abend kommen, zeigt welche Begeisterung für das Thema Mode und Literatur bestehen.
Hier ein paar Fotos aus dem Literaturclub:





